Verfasst von: secapa | April 30, 2009

Segeln

Am letzten Samstag segelte ich das erste mal auf dem Greifensee. Es war fantastisch. Der Job als Vorschoterin hat mir wunderbar gepasst und nach anfänglichem Rotieren hat das Segeln auf der Windyjolle absolut geklappt.

Ich hätte nicht gedacht, dass Segeln auf dem Greifensee auch Assoziationen wie: geniessen, abschalten, frei sein, die Gedanken ordnen und alleine sein bei mir auslösen kann. Dazu kam Nervenkitzel, Konzentration und Teamwork. Ein wunderbarer Tag…der mich noch heute strahlen lässt!

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Verfasst von: secapa | März 19, 2009

Wörter aufgebraucht

Das Klischée von geschwätzigen Frauen und wortkargen Männern soll passée sein. Psychologen haben herausgefunden, dass beide Geschlechter etwa gleich viel reden. Obschon der Satz: “Jetzt sag doch mal was.” des öfteren an den Mann getragen wird und dabei nur ein “hm”, oder “nö” rauskommt, holen die Männer dann eben in anderen Situationen wieder auf.

Im Durchschnitt sprechen wir etwa 16000 Wörter pro Tag.

Egal, für heute habe ich sicher meine Wörter aufgebraucht. Zu viele Lektionen, Eltern am Besuchsmorgen, Elterngespräche und Sitzungen an einem Tag.

Ich geniesse die Ruhe und lade die Wörterbatterie auf, damit es morgen wieder losgehen kann…

der-schrei

Verfasst von: secapa | Februar 11, 2009

Buchempfehlung – Segeln

Seit geraumer Zeit – eigentlich seit meinem wunderbaren Segeltörn letzten Herbst – bin ich mit dem Segelvirus total infisziert. Ich habe mich bei meinem Vater und Freunden mit Segelbüchern eingedeckt und sauge alle Infos, Erlebnisse, Eindrücke und Gedanken rund ums Segeln in mich auf. Momentan lese ich eine wunderbare Erzählung von Wilfried Erdmann: “Allein gegen den Wind”.

Als erster Deutscher bestand Wilfried Erdmann die größte Herausforderung der Meere: In 343 Tagen segelte er 32.000 Seemeilen um die Erde – allein, nonstop und gegen die vorherrschende Windrichtung. Eine Fahrt voller Freude, voller Leid. In einemmit subtiler Offenheit geführten Bordbuch hält er die lange Zeit, harte Polarstürme, Angst und Hochgefühle fest. Unmittelbar lässt der Extremweltumsegler an seinem inneren und äußeren Erleben teilnehmen. Dies macht das Buch zu einem einzigartigen Dokument der See- und Einsamkeitsliebe. Ergänzt wird der Text von aufwändigen Fotos, die der Alleinsegler per Fernauslöser gemacht hat.

Deshalb meine Buchempfehlung des Tages.  Viel Spass damit!

Verfasst von: secapa | Januar 8, 2009

Vals

Tief hinten im Valsertal, einem Seitental der Surselva südlich von Illanz, auf 1250 m liegt das Bergdorf Vals – im Winter meine zweite Heimat.

Die Schönheit der Valser Bergwelt, die urchige und sympathische Art der Einheimischen, die Turnhallendisco, der Pizokeltopf im Restaurant Glenner, die Öpfeli und Curryzuchetti aus dem Zameia, die Ovi und der Glühwein in der Dachberghütte, das G’s, die menschenleeren Pisten, den Zwetschgenlutz im Ganni, die Drinks in der Fleebar, die Nägel in der Gadabar und die gemütlichen und lustigen Stunden in unserer Wohnung, lassen jeden Aufenthalt in Vals zu einem tollen und unvergesslichen Erlebnis werden.

Wer schon mal da war, weiss von was isch schreibe.

Auch diese Weihnachtsferien waren einfach wieder genial… can’t wait to go again…

Verfasst von: secapa | Dezember 6, 2008

Und die Welt dreht sich trotzdem weiter…


Und bang stehst du da. Schaust in den Spiegel und alles was du siehst sind Scherben. Scherben die dein Leben spiegeln. Und plötzlich kommt dir dein ach so tolles Leben wie eine verdammte Fake Show vor.

Mein Kopf spielt “Gehirn Achterbahn” und alles verdreht sich im Moment. Ich denke viel nach, was richtig und was falsch ist.Warum es so ist und ob die richtigen Entscheidungen getroffen wurden…

Passend dazu läuft im TV folgender Text der meine Stimmung genau trifft:

I wär e Vogel ohni Flügel
E Fisch, wo nümm meh schwümmt
Es Schiff, ohni Sägel
We my Sunne nümm meh brönnt

Trauer, Verzweiflung, Hoffnung und dann wieder Trauer… ich glaube es gehört einfach dazu… je mehr Gefühle im Spiel sind, desto grösser die Verletztheit danach! Ist wohl wie mit Alkohol und dem Kater danach. Das eine geht nicht ohne das andere..

Und dann stelle ich fest, dass sich die Welt trotzdem weiterdreht. Die Zeit heilt alle Wunden…step by step in ein neues Leben…


Verfasst von: secapa | Dezember 1, 2008

Bald…

Tränen sind Sterne,

die vom Himmel fallen.

Fang sie auf und verwahr

sie in deinem Herzen.

Bald kommen bessere Tage,

Tage, die nach Freude duften

und nach Glück klingen, dann

hängst du all die Sterne wieder

auf in deinen Seelenhimmel.

Verfasst von: secapa | November 17, 2008

MOJITO LOVERS

Person who delights in the pleasure of rum and mint…

preferably by more than one glass.

Thrilled by the taste but also the way it makes them giggle and dance.

A mojito is traditionally made of five ingredients: white rum, sugar, lime, carbonated water and mint. It’s combination of sweetness, refreshing citrus and mint flavours are intended to mask the potent kick of the rum, and have made this clear highball a popular summer drink. When preparing a mojito, lime juice is added to sugar (or syrup) and mint leaves. The mixture is then gently mashed with a muddler. The mint leaves should only be bruised to release the essential oils and must not be shredded. Then rum is added and the mixture is briefly stirred to dissolve the sugar and to lift the mint springs up from the bottom for better presentation. Finally, the drink is topped with ice cubes and sparkling water, and mint leaves and lime wedges are used to garnish the glass.

The mojito is one of the more famous rum-based high-balls in the world. There are several different versions of the mojito.

Mojito Lovers are known to be excellent company until they collapse and have to be carried home by best mates and/ore taxi…

Thanx to Lilly…


Verfasst von: secapa | Oktober 29, 2008

FCZ

Bei 3 verrückten FCZ-Schwestern war es nur eine Frage der Zeit bis ich auch mal im Letzi landen würde… Letzten Samstag war es soweitl: FC Zürich – FC Aarau.

Schon bei der Vorbereitung im Nelson war ich super nervös, wollte alles genau wissen und liess mir das Versprechen geben, dass mich die Freunde der Schwestern dann schon beschützen, wenn die bösen Fans des anderen Clubs kommen. Lächeldens Unverständnis zeigte sich auf den Gesichtern und die Jüngste sagte nur: “Aber im Stadion benimmst du dich, nicht dass es noch peinlich wird für uns.” So habe ich halt alles mitgemacht, schon im Tram und vor dem Stadion viel Feldschlösschen Bier getrunken und mit grossen Augen all die Eindrücke auf mich rieseln lassen.

Im Stadion war ich länger damit beschäftigt meinen neu gekauften Schal auch ja richtig zu knüpfen. Vor lauter Aufregung habe ich dabei vergessen, dass ein Letziburger vielleicht nicht das dümmste gewesen wäre…

Vom Spiel selber habe ich kaum etwas mitbekommen. Zu beschäftigt war ich mit Letzibecher leer trinken, die grosse Südkurvenfamilie beobachten und lauthals mitzusingen. Meine Gesänge beschränkten sich eher auf la la laaaa fcz lo lo lo und immer wieder fcz!!!

4:0… und das an meinem ersten Spiel…es war einfach fantastisch! Ich danke meinen Sistas für die hervorragende Betreuung und freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Einsatz:o)

Es git nur ein Verein….oh FC Züri olé!!!

Verfasst von: secapa | Oktober 29, 2008

Fernweh

Das Meer wirkt auf mich kraftvoll und doch sanft, es schenkt mir Momente der Freiheit und ist einfach wunderschön.

In meinem alltäglichen Leben geht alles seinen gewohnten Gang: der Job, die familiären Verpflichtungen, Freunde… der Höhepunkt des Jahres war sicherlich mein zweiwöchiger Segeltörn auf hoher See. In diesen 14 Tagen saugte ich alles in mir auf, das kleine Stückchen Freiheit, die einsame Ankerbucht, das beruhigende Geräusch des Segelschlags, die Vodkashots… Da ist das Meer nicht mehr nur ein blauer Streifen Wasser zwischen Ufer und Horizont, sondern ein Bild aus Träumen, Weite und Freiheit. Ein Wechselbad der Gefühle.

Zurück daheim verändert sich weder der Glanz des Meeres noch der Alltag an sich. Alles läuft wie immer. Ich quäle mich mit Fragen wie: Warum kann dieses Gefühl der Harmonie mit dem Meer, mit dem Abenteuer nicht länger andauern? Warum lasse ich hier nicht alles stehen und liegen, besorge mir eine eigende schwimmende Schale und ziehe los – dieser ersehnten Freiheit entgegen?

Verfasst von: secapa | Oktober 3, 2008

holiday – sailing

I’m off to a 14 days sailing trip. Cheers!!!

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